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Warum Wohnen teurer wird und was All3 dagegen tut

11. Nov. 2025, von Rodion Shishkov

Wie die Produktivitätslücke im Bau Bezahlbarkeit verhindert - und wie All3 sie schließen will.

Das Bezahlbarkeitsparadox

In den meisten Branchen gilt eine einfache Regel: Innovation senkt Kosten. Ob Smartphones, Elektrofahrzeuge oder Solarmodule - Fortschritt macht Produkte mit der Zeit günstiger und zugänglicher.

Wohnen entzieht sich dieser Logik.

Trotz jahrzehntelanger öffentlicher Investitionen, wachsender politischer Dringlichkeit und hoher Nachfrage werden Wohnungen immer teurer - nicht nur absolut, sondern auch im Verhältnis zu dem, was Menschen verdienen.

In Deutschland ist das Verhältnis von Immobilienpreisen zu Einkommen innerhalb einer Generation von etwa dem Dreifachen eines Jahreseinkommens auf ungefähr das Sechsfache gestiegen. Bezahlbarkeit verschlechtert sich, und egal wie stark subventioniert, reguliert oder gefördert wird: Das Angebot kommt nicht hinterher.

Warum? Weil Wohnen noch immer auf einem Bauprozess beruht, der sich seit Jahrhunderten nicht grundlegend verändert hat.

Der Bau hat ein Produktivitätsproblem

Während Branchen wie Fertigung, Landwirtschaft und Logistik Automatisierung, Digitalisierung und Systemintegration genutzt haben, bleibt der Bau die Ausnahme. Laut McKinsey ist die Produktivität im globalen Bausektor in den vergangenen 20 Jahren nur um rund ein Prozent pro Jahr gewachsen - deutlich weniger als in vielen anderen Branchen.

Das Problem ist, dass Bau weiterhin zu den arbeitsintensivsten Industrien der Welt gehört. Mehr als 80 % der Tätigkeiten auf typischen Baustellen werden noch immer von Hand ausgeführt, mit begrenzter Automatisierung und begrenzter digitaler Koordination. Vom Fundament bis zum Innenausbau hängen die meisten Prozesse von körperlicher Arbeit ab - und damit von lokaler Verfügbarkeit, Wetter und Baustellenbedingungen.

Dieses arbeitsintensive Modell ist die Ursache für die Stagnation der Bauproduktivität. Und es ist der Grund, warum Kosten steigen, während Output kaum wächst.

Kurz gesagt: Wir bauen Wohnungen im Kern noch immer wie vor 500 Jahren - nur mit mehr Papierarbeit.

Die Kosten der Stagnation

Dieser veraltete Ansatz hat konkrete Folgen.

Er führt zu längeren Projektlaufzeiten, höheren Kosten und begrenzter Kapazität, in der benötigten Größenordnung zu bauen. Er schränkt ein, was auf komplexen städtischen Grundstücken möglich ist, wo Logistik und Zeitdruck zusätzliche Schwierigkeiten schaffen. Er zwingt Entwickler, Qualität gegen Geschwindigkeit abzuwägen, und sorgt dafür, dass Regierungen mehr ausgeben, um weniger zu erreichen.

Das Ergebnis ist eine strukturelle Barriere für Bezahlbarkeit. Eine Barriere, die Subventionen nicht lösen und Regulierung nicht umkehren kann.

Wenn wir mehr Wohnungen bauen wollen, die Menschen sich tatsächlich leisten können, müssen wir das Grundproblem lösen: Produktivität.

Was wäre, wenn Wohnen wie andere Industrien skalieren könnte?

Bei All3 glauben wir: Bezahlbarkeit folgt Produktivität. Deshalb haben wir ein neues Bausystem entwickelt - von Grund auf darauf ausgelegt, skalierbar, automatisiert und kosteneffizient zu sein, ohne Gestaltungsfreiheit oder Nachhaltigkeit aufzugeben.

Statt Robotik in alte Bauabläufe hineinzusetzen, haben wir einen vollständig integrierten Prozess aufgebaut: KI-gestützte Planung, robotische Fertigung und autonome Montage vor Ort. Jede Ebene des Systems ist darauf ausgelegt, mit den anderen zusammenzuarbeiten. So entsteht schnelleres, saubereres und konsistenteres Bauen im Maßstab.

Das ist kein modularer Bau. Es ist systemisiertes Bauen: standardisiert im Prozess, individuell im Ergebnis und gesteuert durch wiederholbare Abläufe und Echtzeitdaten.

Der Nachweis liegt in der Effizienz

Durch die Integration von digitaler Planung, Fertigung und Montage von Anfang an erschließt All3 Effizienzwerte, die der klassische Bau kaum erreichen kann:

  • bis zu 50 % kürzere Bauzeiten durch robotische Produktion und automatisierte Montage vor Ort
  • bis zu 30 % geringere Kosten für Entwickler durch weniger manuelle Arbeit, weniger Materialverschwendung und schnellere Kapitalzyklen
  • 25 % weniger gebundene CO2-Emissionen durch zertifiziertes Holz, optimierte Grundrisse und Lebenszyklusmodellierung

Es geht nicht nur darum, grüner oder schneller zu bauen. Es geht darum, die wirtschaftliche Gleichung des Wohnungsbaus zu verändern.

Produktivität in bezahlbaren Wohnraum übersetzen

In fast jeder anderen Branche führen Produktivitätsgewinne zu mehr Bezahlbarkeit. Wenn Industrien skalieren, profitieren die Kunden. So wurden Smartphones, Solarenergie und Elektrofahrzeuge vom Luxusgut zum Mainstream.

Beim Wohnen sollte es nicht anders sein.

All3 macht das möglich, indem der Bauprozess um Geschwindigkeit, Präzision und Integration herum neu aufgebaut wird. Keine Einzelprojekte mehr, die jedes Mal von vorn beginnen. Keine fragmentierten Lieferketten. Sondern ein intelligenterer, schnellerer Weg, bessere Gebäude zu bauen.

Es geht nicht darum, dasselbe mit neuen Werkzeugen zu tun. Es geht darum, den Bau so zu verändern, dass Bezahlbarkeit, Nachhaltigkeit und Skalierung endlich zusammenfinden.

Wenn Sie anders bauen wollen, sind wir bereit.

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