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05 Nov 2025, von All3

Warum Wohnen immer teurer wird und was All3 dagegen tut

Wie die Produk­ti­vi­täts­lü­cke im Bau bezahl­ba­res Wohnen verhin­dert – und wie All3 sie schließt.

Das Paradox der Bezahlbarkeit

In den meis­ten Bran­chen gilt eine einfa­che Regel: Inno­va­ti­on senkt die Kosten. Ob Smart­phones, Elek­tro­au­tos oder Solar­pa­nee­le – Fort­schritt macht Produk­te güns­ti­ger und zugäng­li­cher.

Beim Wohnen ist das Gegen­teil der Fall.

Trotz jahr­zehn­te­lan­ger Inves­ti­ti­o­nen, wach­sen­dem poli­ti­schen Druck und stei­gen­der Nach­fra­ge werden Häuser immer teurer – nicht nur abso­lut, sondern auch im Verhält­nis zum Einkom­men.

In Deutsch­land ist das Verhält­nis von Haus­prei­sen zu Jahres­ein­kom­men von etwa dem Drei­fa­chen vor einer Gene­ra­ti­on auf rund das Sechs­fa­che heute gestie­gen. Wohnen wird teurer – und egal, wie stark wir fördern, regu­lie­ren oder subven­ti­o­nie­ren, das Ange­bot kommt nicht hinter­her.

Warum? Weil wir immer noch nach einem Bauprin­zip arbei­ten, das sich seit Jahr­hun­der­ten kaum verän­dert hat.

Der Produktivitätsrückstand im Bau

Während Indus­trien wie Produk­ti­on, Land­wirt­schaft oder Logis­tik längst auf Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und System­in­te­gra­ti­on setzen, bleibt der Bau die Ausnah­me.

Laut McKin­sey ist die Produk­ti­vi­tät der globa­len Bauwirt­schaft in den letz­ten 20 Jahren nur um etwa 1 % pro Jahr gestie­gen – weit unter dem Schnitt ande­rer Bran­chen mit 3 bis 4 %.

Der Grund: Der Bau ist nach wie vor eine der arbeits­in­ten­sivs­ten Bran­chen der Welt. Über 80 % der Tätig­kei­ten auf Baustel­len werden manu­ell ausge­führt – mit wenig Auto­ma­ti­sie­rung oder digi­ta­ler Koor­di­na­ti­on. Von der Funda­ment­le­gung bis zum Innen­aus­bau hängt fast alles von körper­li­cher Arbeit ab – und damit von Wetter, Verfüg­bar­keit und Stand­ort­be­din­gun­gen.

Dieses arbeits­las­ti­ge Modell ist die Wurzel der Stagna­ti­on. Es erklärt, warum die Kosten stei­gen, obwohl die Produk­ti­vi­tät stagniert.

Kurz gesagt: Wir bauen immer noch wie vor 500 Jahren – nur mit mehr Papier­ar­beit – die von Menschen erle­digt wird.

Die Kosten der Stagnation

Dieser veral­te­te Ansatz hat reale Folgen.

Er führt zu langen Bauzei­ten, hohen Kosten und einer begrenz­ten Bauka­pa­zi­tät. Er erschwert komple­xe Stadt­pro­jek­te, bei denen Zeit und Logis­tik entschei­dend sind. Er zwingt Entwick­ler zu Kompro­mis­sen bei Quali­tät oder Geschwin­dig­keit – und treibt staat­li­che Ausga­ben nach oben, ohne die Ergeb­nis­se zu verbes­sern.

Das Ergeb­nis: ein struk­tu­rel­les Hinder­nis für Bezahl­bar­keit. Eines, das keine Subven­ti­on und keine Vorschrift lösen kann.

Wenn wir mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum schaf­fen wollen, müssen wir an der Ursa­che anset­zen: der Produk­ti­vi­tät.

Was wäre, wenn die Bauindustrie skalieren könnte wie andere Branchen?

All3 glaubt: Bezahl­bar­keit folgt Produk­ti­vi­tät.

Deshalb haben wir einen neuen Prozess entwi­ckelt – von Grund auf skalier­bar, auto­ma­ti­siert und kosten­ef­fi­zi­ent, ohne Abstri­che bei Design oder Nach­hal­tig­keit.

Statt Robo­tik punk­tu­ell in alte Baupro­zes­se zu “drücken”, haben wir einen verti­kal inte­grier­ten Prozess geschaf­fen: mit KI-​gestützter Planung, robo­ter­ba­sier­ter Vorfer­ti­gung und auto­no­mer Monta­ge vor Ort.

Jede Ebene des Ablaufs ist aufein­an­der abge­stimmt – für schnel­le­res, saube­res und konsis­ten­tes Bauen.

Das ist kein modu­la­res Bauen, sondern syste­ma­ti­sier­tes Bauen – indi­vi­du­ell plan­bar, aber getra­gen von wieder­hol­ba­ren Prozes­sen und Echt­zeit­da­ten.

Der Beweis, dass es funktioniert

Durch die Inte­gra­ti­on von digi­ta­ler Planung, Vorfer­ti­gung und Monta­ge vor Ort ab dem ersten Tag erreicht All3 Effi­zi­enz­wer­te, die die tradi­ti­o­nel­le Bauwei­se vermut­lich nie schaf­fen kann:

  • Bis zu 50 % schnel­le­re Bauzeit - durch robo­ter­ba­sier­te Produk­ti­on und auto­ma­ti­sier­te Monta­ge
  • Bis zu 30 % nied­ri­ge­re Kosten für Entwick­ler - dank weni­ger Perso­nal­auf­wand, weni­ger Mate­ri­al­ver­lust und schnel­le­rem Kapi­tal­rück­fluss
  • 25 % weni­ger CO₂-​Emissionen - durch zerti­fi­zier­tes Holz, opti­mier­te Struk­tu­ren und Lifecycle-​Modellierung

Es geht nicht nur darum, schnel­ler oder grüner zu bauen – sondern die ökono­mi­sche Glei­chung des Wohn­baus neu zu schrei­ben.

Produktivität in bezahlbaren Wohnraum übersetzen

In jeder ande­ren Bran­che sorgt höhe­re Produk­ti­vi­tät für nied­ri­ge­re Prei­se. Wenn Syste­me skalie­ren, profi­tie­ren die Menschen. So wurden Smart­phones, Solar­strom und Elek­tro­au­tos vom Luxus­gut zum Stan­dard. Wohnen soll­te keine Ausnah­me sein.

All3 macht das möglich – mit einem Baupro­zess, der auf Geschwin­dig­keit, Präzi­si­on und Inte­gra­ti­on ausge­legt ist. Keine Einzel­pro­jek­te mehr. Keine zersplit­ter­ten Liefer­ket­ten. Nur ein smar­ter, schnel­ler Weg zu besse­ren Gebäu­den.

Es geht nicht darum, dassel­be mit neuen Tools zu tun. Es geht darum, das System des Bauens selbst zu verän­dern – damit Bezahl­bar­keit, Nach­hal­tig­keit und Skalie­rung endlich zusam­men­pas­sen.

Wenn du bereit bist, anders zu bauen, sind wir bereit, es zu machen.

Let’s build. Toge­ther.

Verfasst von All3