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16 Nov 2025, von All3

Warum Innovation im Bau scheitert und wie All3 das ändert

Die Struktur der Branche macht Fortschritt fast unmöglich. All3 zeigt, wie es anders geht.

Warum sich der Bau nicht verändert

Der Bau ist eine der ältesten, größten und wichtigsten Branchen der Welt und gleichzeitig eine der ineffizientesten.

Während Industrien wie Automobilbau, Luftfahrt oder Fertigung längst auf Automatisierung, skalierte Produktion und schnelle Innovationszyklen setzen, bleibt der Bau weit zurück. Er investiert weniger als 1 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, im Vergleich zu 3,5 % in der Automobilindustrie und 4,5 % in der Luftfahrt, und erzielt die geringsten Produktivitätsfortschritte aller großen Sektoren.

Warum? Weil der Bau das Bermudadreieck der Innovation ist.

Drei Kräfte, die Fortschritt verhindern

Innovation scheitert im Bau nicht, weil die Ideen schlecht sind, sondern weil sie in der Struktur der Branche untergehen. Drei Kräfte wirken zusammen:

  1. Projektbasierte Abläufe - Jedes Gebäude ist ein Unikat, jedes Team temporär. Es gibt kein System, um Fortschritte zu übernehmen.
  2. Zersplitterte Akteure - Subunternehmer, Lieferanten, Planer, Ingenieure und Bauunternehmen, alle mit unterschiedlichen Zielen, Tools und Timings.
  3. Isolierte Innovationen - Neue Technologien lösen meist nur winzige Teile des Problems, ohne Anschluss an das Gesamtsystem.

Ein Beispiel: Ein hoch effizienter Verputzroboter klingt gut. Doch um ihn zu integrieren, müssen Abläufe geändert, Logistik angepasst und andere Teams Kompromisse eingehen – für minimalen Gewinn eines Einzelnen.

Das Ergebnis: Widerstand. Im besten Fall ein Testlauf, meist aber Ablehnung – und beim nächsten Versuch noch mehr Skepsis. Selbst gute Ideen können in einem Modell, das Integration strukturell verhindert, nicht überleben.

Warum der Bau zersplittert bleibt

Im Gegensatz zur industriellen Produktion, wo Verbesserungen über tausende Einheiten skalieren, fehlt im Bau jede Kontinuität. Jedes Projekt ist anders. Jedes Team neu. Erfahrungen gehen verloren. Und weil Systeme nicht miteinander sprechen, gibt es keine gemeinsame Plattform für Fortschritt.

Diese Fragmentierung führt zu Innovationsmüdigkeit. Teams hören auf, Neues zu versuchen. Das System bleibt stehen.

Deshalb stagniert die Produktivität seit Jahrzehnten, während die Kosten steigen und Projekte zu lange dauern.

Wir brauchen keine besseren Tools. Wir brauchen ein besseres Modell.

Wie All3 das Modell verändert

Bei All3 glauben wir: Den Bau zu reparieren heißt, ihn neu zu denken. Deshalb haben wir einen vertikal integrierten Prozess entwickelt:

  • KI-gestützte Planung, die sich sofort an reale Bedingungen anpasst – von Bauvorschriften bis Klimazielen
  • Roboterbasierte Vorfertigung, die präzise Holzelemente in der Geschwindigkeit des traditionellen Baus fertigt
  • Autonome Montage auf der Baustelle mit Robotern wie Mantis, entwickelt speziell für reale Bauumgebungen

Das ist keine isolierte Innovation, sondern eine vertikal integrierte Technologie, in der alle Komponenten nahtlos zusammenarbeiten. Und das Entscheidende: Was in einem Projekt funktioniert, wird automatisch zur Grundlage des nächsten.

Vom Einzelprojekt zur skalierbaren Technologie

Wer die gesamte Kette von Planung bis Fertigstellung kontrolliert, kann Probleme einmal lösen und die Lösung immer wieder anwenden.

Tools entwickeln sich weiter. Leistung verbessert sich. Wissen bleibt erhalten.

Das ist der Unterschied: Während der traditionelle Bau bei jedem Projekt von vorn beginnt, baut All3 auf jeder Erfahrung auf – wird schneller, günstiger und präziser mit jedem Schritt.

So machen wir Innovation nachhaltig. Und so machen wir hochwertigen, bezahlbaren Wohnbau skalierbar.

Der Bau braucht keine weiteren Pilotprojekte. Er braucht ein neues Betriebssystem. Eines, in dem Innovation nicht Ausnahme ist, sondern Standard.

All3 baut dieses System.

Let’s build. Together.

Verfasst von All3